Unsere Bereiche
Vereinsgeschichte
Die Freilichtbühne wird anlässlich der 700 Jahrfeier von Schloß Neuhaus gegründet. Sie setzt sich aus der Theatergruppe und dem Werkschor der Benteler Werke sowie der Kolpingschar zusammen. Hugo Wienand inszenierte für die Schlossfestspiele „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Die Proben fanden abends unter der Woche im Spiegelsaal des Schlosses statt. Die Premiere wurde leider wegen Dauerregen abgesagt, doch am nächsten Abend gab es dafür eine erfolgreiche Aufführung im Schlossinnenhof. Zusätzlich zu diesem Kultstück wurde das Märchenspiel „Zauberschaft im Märchenwald“ von der Spielschar des Werkschors uraufgeführt.
Die Spielschar präsentiert auf dem provisorisch hergerichteten alten Schießstand zwischen Lippe und Alme das Lustspiel „Im weißen Rössl“
In diesem Jahr werden die schon in 1958 begonnene Aufschüttung und Planierung einer Zuschauertribüne und die Plattierung zweier Spielflächen fertiggestellt.
Am 15.05.1963 wird der Theaterverein „Freilichtbühne Schloß Neuhaus e.V.“ offiziell gegründet.
Rechtzeitig vor Saisonbeginn wird das Bühnenhaus fertiggestellt.
Dringende Baumaßnahmen wie die Verbesserung der Zuschauertoiletten und des Kulissenraumes, sowie die Teilüberdachung des Zuschauerraumes werden durchgeführt.
In eigener Arbeit wird der gesamte Bühnen- und Zuschauerraum plattiert, die neue Verkabelung der Bühne vorbereitet und die inneren Räume saniert, der Kostümfundus und die Keller gegen Feuchtigkeit isoliert, das Bühnenhaus angemessen eingerichtet und der Technikraum umgestaltet.
Der 1983 begonnene Bau der Werkstatt sowie das setzen eines Fundamentes für den späteren Spielraum werden fertig gestellt.
Erstes Gastspiel der Freilichtbühne Billerbeck.
Das Ensemble kann vergrößert werden, da aus der Kolpingspielschar Elsen neue Mitglieder gewonnen werden können.
Erstmals werden technische Tricks ausprobiert.
Die Bühne wird elektrisch und tontechnisch neu verkabelt.
Der Ausbau des Eingangsbereich (Kiosk, Toiletten), des Daches mit Zeugfundus und Requisitenraum und des Tontechnikerraums mit verbessertem technischen Equipment werden fortgesetzt. Die Schallmauer von über 10.000 Zuschauern wurde in diesem Jahr überschritten.
Alle Bauarbeiten, auch die Befestigung der Anlage, die Bepflanzung und das Setzen eines neuen Zaunes, werden fertig gestellt.
Mit dem „Dschungelbuch“ von R. Kipling erreichen die über 50 Schauspieler der Bühne mit mehr als 13.000 Besuchern einen neuen Zuschauerrekord.
Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum werden das Kinderstück „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und das Abendstück „Diener zweier Herren“ aufgeführt.
Der Zuschauerraum bekommt eine feste Bestuhlung in Form von Bänken.
Der Verein bekommt ein neues Bühnenhaus und das Gelände wird leicht erweitert.
Zum 50-jährigen Jubiläum gab es außerdem eine Jubiläumsfeier mit Jahrmarktständen, Aktivitäten und Informationen rund um das Bühnenleben und eine Bühnenralley zum Mitmachen.
Der Kostümfundus wird in externe Räumlichkeiten ausgelagert.
Neuer überdachter Lagerplatz wird geschaffen.
Zum 60-jährigen Jubiläum gibt es neben dem Familienstück „Robin Hood“ ein Abendprogramm, bei dem externe Künstler und Bands auf der Freilichtbühne auftreten. Der Kioskbereich bekommt eine neue Überdachung.
Als erstes Musical wird an der Freilichtbühne Schloß Neuhaus das Stück „Heiße Ecke“ (Regie: Willy Hövelborn) gespielt, das zu hohen Besucherzahlen und Begeisterung bei den Zuschauern führt. Auch das Familienstück „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ (Regie: Sarah Wendler und Chris Malassa) kommt gut beim Publikum an.
Der Kiosk erhält durch die Unterstützung einiger Bühnenbauer neue mobile Möbel, die die ehemaligen Festzeltgarnituren ersetzen und mit Schubladen viel Platz für das Kiosk-Angebot bieten. Die Verkaufsfläche wird zudem für einen besseren Halt gepflastert.
Das erste Mal in der Vereinsgeschichte muss die komplette Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Die Vereinsaktivitäten werden auf ein Minimum reduziert.
In den wärmer werdenden Monaten traut sich ein kleines Ensemble unter der Regie von Chris Malassa wieder ein kleines Stück zu inszenieren. Unter erschwerten Bedingungen (auf dem Vereinsgelände wird gebaut), wird das Stück „Seraphines Odysee“ mobil im Schlosspark aufgeführt.
Endlich über den Berg. Die Pandemie ist in den letzten Ausläufern und im Mai wird der Neubau des Eingangsgebäudes feierlich eröffnet. Im Anschluss findet mit dem Familienstück „Die kleine Hexe“ und dem Abendstück „Erben ist nicht leicht“ wieder eine unbeeinflusste Sasion statt.
In diesem Jahr finden kleine Umbauarbeiten im Backstagebereich statt.
Neben dem Bau einer neuen Terasse zum Aufenthalt während der Stücke wird ein externes Lager für Requisiten und Kostüme angemietet.